Aktuelles

12.7.2017: Märchen über und Propaganda gegen die Energiewende

Zu der Berichterstattung über die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, erklärt der Vizepräsident von EUROSOLAR, Stephan Grüger MdL:

„Gestern hat die Propaganda gegen die Energiewende wieder einmal ein unerträgliches Maß angenommen. Die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, wurde von den Medien wieder einmal zum Anlass genommen, Märchen über die Energiewende zu verbreiten. So wurde die Studie mit dem angeblich durch die Energiewende notwendigen massiven Netzausbau begründet. Andere Medien verbreiteten wieder das Märchen vom „Windstrom aus dem Norden“ der angeblich „in den Süden“ müsse.

Warum sind sich auch sogenannte Qualitätsmedien nicht zu schade, ohne jede Gegenrecherche die Propaganda von dem angeblich wegen der Energiewende nötigen Netzausbau und vom vermeitlichen Windstromüberschuss „im Norden“ weiterzuverbreiten?

Im energiewirtschaftlichen Norden Deutschlands, also nördlich der Linie Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen, gibt es gemessen am Stromverbrauch KEINEN Windstromüberschuss, auch nicht mit den aktuell geplanten Ausbauzielen für Offshore-Windkraft (Seatec). Es gibt damit also auch keine Notwendigkeit, Windstrom in den Süden Deutschlands zu bringen. Jeder kann das ganz einfach mit einem spitzen Bleistift auf einem Blatt Papier selbst nachrechnen, dafür braucht man nicht Ingenieur oder Naturwissenschaftler zu sein.

Wenn allerdings die vielen Kohle- und Braunkohlekraftwerke im Norden Deutschlands weiterlaufen sollen, gibt es einen Kohlestromüberschuss im Norden Deutschlands. Wenn dieser Kohlestrom den wegfallenden Atomstrom im Süden Deutschland ersetzen soll, sollte dies von denen, die das so seit Jahren planen, endlich auch einmal offen ausgesprochen werden. Es ist aber perfide, ja geradezu pervers, der Energiewende diese Kohlestrategie in die Schuhe zu schieben. Das Ziel der Energiewende ist aber 100 % #Erneuerbare Energien innerhalb einer Generation – also auch die Abschaltung aller Braun- und Steinkohlekraftwerke und damit die Eliminierung des Stromüberschusses im Norden Deutschlands. Daher ist der geplante massive Netzausbau völlig überzogen und NICHT in der Energiewende begründet. Dies gilt auch für die Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz.“

Quelle: EUROSOLAR e.V., www.eurosolar.de

26.06.2017: BMWi stockt Förderung für Batteriespeicher auf und zieht die Degression vor

Das Bundesministrium für Wirtschaft (BMWi) hat sich entschlossen das Fördervolumen so aufzustocken, daß voraussichtlich in diesem Jahr alle erwarteten Anträge bewilligt werden können. Rechnet man den bisherigen Verlauf von 3.200 geförderten Anträgen bis einschließlich mai auf das Gesamtjahr hoch, so wird die Zahl von 10.000 Förderanträgen vermutlich nicht überschritten.

Im gleichen Zuge veröffentlichte das BMWi die Mitteilung, daß die Absenkung der Fördersätze beschleunigt wird. So sinkt der Anteil an förderfähigen Kosten bereits zum 1.Oktober 2017 auf 13% und nicht wie geplant erst zum 1.Januar 2018. Ab 1.Januar 2018 beträgt Anteil an förderfähigen Kosten dann nur noch 10%. Ende 2018 läuft das Programm dann aus.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

13.3.2017: Erneuerbare lassen Atomstrom weit hinter sich

Photovoltaik, Windkraft und Biomasse werden immer preiswerter und produzieren in Deutschland mehr Strom, als es die Atomkraft je geschafft hat. Trotz steigenden Kosten und Risiken setzen viele EU-Länder jedoch weiterhin auf Atomenergie.

Noch laufen acht Atommeiler in Deutschland, aber schon jetzt produzieren die erneuerbaren Energien mehr als doppelt so viel Strom. Im vergangenen Jahr erreichte die Stromproduktion aus Photovoltaik, Windenergie, Wasserkraft und Biomasse mehr als 188 Terawattstunden, wie die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Statistik am Freitag veröffentlichte.  Das ist mehr „als es die Atomkraft je geschafft hat“, erklärte der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer.

Dem Ökostromanbieter Lichtblick zufolge erhielt die fossile und Atomenergie seit 1970 eine finanzielle Förderung in Höhe von 460 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum sind die erneuerbaren Energien nur mit 126 Milliarden gefördert worden, wie der aktuelle Stand des Energiebarometers am Freitag zeigte. Nicht einberechnet seien dabei jedoch die „Ewigkeitslasten“ der fossilen und Kernenergie, wie beispielsweise die hohen Kosten für die Endlagerung des Atommülls.

Trotz aller Risiken und steigenden Kosten werde die Atomenergie in Europa weiterhin gefördert und sogar ausgebaut. Der AEE zufolge habe die EU-Kommission erst Anfang dieser Woche die staatlichen Hilfen Ungarns für zwei Großreaktoren an der Donau genehmigt. Das Unternehmen Areva aus Frankreich belasten durch die explodierenden Kosten beim Bau des Atomreaktors Olkiluoto in Finnland so hohe Schulden, dass sogar eine Zerschlagung durch den französischen Staat drohe. „Die Probleme der Unternehmen zeigen: Nicht nur für den Steuerzahler, sondern auch für die Privatwirtschaft droht mit der Atomkraft ein Milliardengrab“, erklärte Vohrer weiter.

Quelle: pv-magazine, www.pv-magazine.de

25.1.2017: Photovoltaik-Meilenstein: weltweit 300 Gigawatt installiert

Die Photovoltaik-Technologie setzt ihr globales Wachstum fort und erreicht mit einer insgesamt installierten solaren Kraftwerksleistung von 300 Gigawatt (GWp) einen weiteren Meilenstein ihrer Erfolgsgeschichte. Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft heute in Berlin auf Basis eigener Berechnungen mit. Im abgelaufenen Jahr 2016 seien weltweit Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von rund 70 Gigawatt hinzugekommen. Das sind rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr 2015. Allein die 2016 neu installierten Photovoltaik-Anlagen erzeugen rund 90 Terrawattstunden sauberen Solarstrom im Jahr. Damit ließen sich rein rechnerisch mehr als 25 Millionen zusätzliche Haushalte mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden versorgen.

„Die Nutzung von Solarenergie hat in vielen Ländern der Welt an Fahrt aufgenommen. Weltweit wächst der Energiehunger und immer mehr Regierungen und Investoren entscheiden sich für saubere Energieformen“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). So habe Chinas Nationale Energiebehörde (NEA) den Bau von rund 100 Kohlekraftwerken mit einer Nennleistung von mehr als 100 Gigawatt gestoppt und zugleich im Jahr 2016 Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von rund 34 Gigawattpeak (GWp) installiert. Damit war das Reich der Mitte der größte Absatzmarkt, gefolgt von den USA mit rund 13 Gigawatt und Japan mit rund 9 Gigawatt. Auch in Indien entwickelt sich ein starker Photovoltaikmarkt, Prognosen erwarten 2017 einen Zubau von acht bis neun Gigawatt.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

15.12.2016: "Neue Kohlekraftwerke dienen dem Klimaschutz"

"Atomkraftwerke sind sicher“. „Erneuerbare Energien haben in Deutschland nichts zum Klimaschutz beigetragen“


„Einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt es nicht“.
„Die deutschen Klimaziele müssen nicht angepasst werden, um die Pariser Ziele zu erreichen“.
„Windräder gefährden den Bestand von Vogelarten“.
„Die Erneuerbaren Energien treiben die Energiepreise nach oben“.
„Die EEG Novellen seit 2012 haben für die PV Verbesserungen gebracht“.

Alle diese Thesen und viele andere weit verbreitete, sind falsch und halten einem Faktencheck nicht stand. Dennoch findet man sie als gesetzte Meinung umfangreich im Internet, in den sozialen Medien, in den Kommentaren großer und kleiner Zeitungen, im Fernsehen und Rundfunk. Sie begründen politisches und unternehmerisches Handeln. Die Meinungsfreiheit als hohes und wichtiges Gut, deckt dies ab, egal ob die Thesen richtig oder falsch sind. Sie beeinflussen Wahlen und werden genau dafür gezielt benutzt.

Man kann heute alles sagen, egal ob wahr oder nicht. Es interessiert nur noch, ob man damit die Meinungshoheit erreicht. Die Meinungshoheit zu erlangen hat aber handfeste Interessen im Hintergrund: Wahlen zu gewinnen oder kritisierte oder unethische Geschäfte aufrecht zu halten. Kaum jemand hinterfragt noch Aussagen auf den Wahrheitsgehalt. Wenn sie oft genug in vielen Medien von Facebook, Twitter, Fernsehen und Zeitungen wiederholt
wurden, dann gelten sie plötzlich doch als Wahrheiten.

Es wird Zeit, dass sich wieder viel mehr Menschen mit Fakten auseinandersetzen und den Spiegel der Wahrheit all den Politikern wie Trump, Erdogan, Farages und Petry entgegenhalten, aber auch denen aus dem demokratischen Lager wie Gabriel, Seehofer und Merkel, wenn sie ihre Politik, wie im Klimaschutz und den letzten EEG Novellen geschehen, auf längst widerlegten Behauptungen und Meinungen aufbauen.

Vollständiger Artikel unter www.hans-josef-fell.de

Quelle: Hans-Josef Fell (Dezember 2016)

12.10.2016: Konventionelle Energien teurer als Erneuerbare

Wenn die versteckten Kosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden, müssten Stromkunden 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ von bis zu 10,8 Cent zahlen. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy berechnet. Laut FÖS summieren sich staatliche Fördergelder und gesellschaftliche Folgekosten für konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom im kommenden Jahr voraussichtlich auf bis zu 38 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten konventioneller Energiequellen seien damit etwa eineinhalb mal so hoch wie die Förderung für erneuerbare Energien, die auf der Stromrechnung als EEG-Umlage ausgewiesen werde.

„Obwohl der Anteil von Kohle und Atom im bundesdeutschen Strom-Mix schrumpft, sind die Kosten für diese schmutzigen und riskanten Energiequellen noch immer deutlich höher als die für den Ökostrom-Ausbau“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. Daher sei eine ehrliche und faire Debatte darüber nötig, was Strom wirklich koste und wer diese Kosten in welchem Maße verursache. Kohle- und Atomindustrie würden beispielsweise von staatlichen Finanzhilfen, Förderungen und Steuervergünstigungen profitieren. Allein wegen der Ende 2016 auslaufenden Kernbrennstoffsteuer erhielten die Betreiber von Atomkraftwerken im kommenden Jahr eine Steuervergünstigung in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Außerdem, so Greenpeace Energy weiter, müssten die Energiekonzerne für einen Großteil der externen Kosten der konventionellen Stromerzeugung und deren Folgen nicht aufkommen, beispielsweise den Klimawandel sowie Umwelt- oder Gesundheitsschäden. Der größte Teil dieser Folgekosten werde auf die Allgemeinheit abgewälzt.

(Quelle: pv magazine, www.pv-magazine.de)

15.7.2016: Während der Sommerferien gibt es jeden Samstag jeweils um 14 Uhr Sonderfahrten für die ganze Familie mit dem Solarschiff Solarexplorer auf dem Werbellinsee.

Das Forschungsschiff ist für alle, die mehr über das Gewässer, Energie von der Sonne und die nachhaltige Nutzung dieses einmaligen Klarwassersees im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin erfahren möchten.

Ganz nebenbei wird Seeluft getankt und in einer wunderschönen Landschaft die Perspektive vom Land zum See gewechselt. In entspannter Atmosphäre an Bord entdecken wir die geheimnisvolle Welt des Werbellinsees. Denn als Märchenplatz schon von Theodor Fontane beschrieben, strahlt der See eine große Anziehungskraft aus.

Termine: Immer samstags um 14 Uhr am 30.7.2016, 6.8.2016, 13.8.2016, 20.8.2016, 27.8.2016 und 3.9.2016
Abfahrt am Steg beim Wassersportverein Altenhof an der Promende Nähe Badestelle
Tickets: Kinder 5 €, Erwachsene 10 €, Familien 15 €
Buchung und Information unter 0152 33 56 83 67 oder per E-Mail info@solar-explorer.de
(alle Angaben ohne Gewähr)

5.5.2016: Solarwirtschaft hat sehr gutes Image in der Bevölkerung

Der Energiemonitor 2016 des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft bescheinigt der Solarwirtschaft eine hohe Beliebtheit. Die Unterstützung für die Energiewende ist weiterhin sehr hoch. Politische Entscheidungen und die Blockadehaltung der Energieversorger aber auch hohe Kosten werden als die wichtigsten Gründe für den langsamen Ausbau der Erneuerbaren angesehen.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat Ende Januar 2016 rund 1.000 Bürger per Telefon zu ihrer Meinung bezüglich verschiedener Energiethemen befragt. Die Ergebnisse hat der Verband nun im sogenannten "BDEW Energiemonitor 2016" veröffentlicht.

Eine Frage bezog sich auf die Beliebtheit verschiedener Industrie- und Wirtschaftszweige in Deutschland. Ergebnis: Die Solarwirtschaft liegt gemeinsam mit der Wasserwirtschaft auf Platz 2. Nur das Handwerk ist noch beliebter. Zu den weniger beliebten Wirtschaftszweigen gehören zum Beispiel Versicherungen und Banken aber auch die Öl- und Chemieindustrie sowie Gas- und Stromversorger.

Politik und Energieversorger bremsen Energiewende aus

Die Energiewende halten 93 Prozent der rund 1.000 Befragten für „sehr wichtig“ (57 Prozent) oder „wichtig“ (36 Prozent). Nur 6 Prozent halten die Energiewende für „weniger wichtig“ oder „gar nicht wichtig“. Für 55 Prozent geht die Energiewende „zu langsam“ vonstatten, nur 8 Prozent sind der Meinung, dass die Wende „zu schnell“ ginge.

Als Gründe, warum der Ausbau erneuerbarer Energien zu langsam geschieht, vermuten 38 Prozent der Befragten, dass die Politik für die Verzögerungen verantwortlich ist, 25 Prozent sehen den Grund auch in der Blockade der Energieversorger. Die Kosten halten 29 Prozent der Befragten für einen Verzögerungsgrund.

(Quelle: pv magazine, www.pv-magazine.de)

5.4.2016: Verdoppelung Erneuerbarer Energien bis 2030 spart Kosten und sichert Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels

Eine aktuelle Analyse der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) kommt zu dem Schluss dass eine Verdoppelung des Anteils Erneuerbarer Energien am Energiemix bis zum Jahr 2030 unter dem Strich Kosteneinsparungen bedeuten würde. Die derzeitigen Planungen und Vorhersagen, die bis 2030 Anteile Erneuerbarer Energien zwischen 18 und 21 Prozent annehmen, könnten demnach auf 36 Prozent im gleichen Zeitraum gesteigert werden.

Dies würde nach IRENA-Einschätzungen pro Jahr bis zu 261 Mrd. Euro an zusätzlichen Investitionen erfordern. Demgegenüber stünde jedoch das 15-fache an Einsparungen vor allem durch wegfallende Klimafolgekosten. Positive wirtschaftliche Effekte durch bis zu 24,4 Mio. neue Arbeitsplätze bis zum Jahr 2030 kämen noch hinzu.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW e.V.)

19.2.2016: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kündigt neue Förderung für Batteriespeicher an

Zum 1.März 2016 startet nun endlich das neue Programm zur Förderung von Batteriespeichern bei Photovoltaikanlagen. Gefördert werden Batteriespeicher die zusammen mit neuen Photovoltaikanlagen errichtet werden, aber auch Nachrüstugen von Batteriespeichern an bestehenden Photovoltaikanlagen.

Wie schon in den Vorjahren handelt es sich bei der Förderung um einen Tilgungszuschuß im Rahmen eines KfW-Kredites. Geändert hat sich allerdings die etwas abgesenkte Wirkleistungsbegrenzung auf 50% sowie die auf 10 Jahre verlängerte Zeitwertersatzgarantie für die Batteriespeicher. Die installierte Leistung der Photovoltaikanlage darf 30 kWp nicht überschreiben.

Bis 30.6.2016 ist der Zuschuß auf maximal 500 € je kW bzw. maximal 25% der förderfähigen Kosten begrenzt und sinkt danach in Halbjahresschritten bis Ende 2018 auf 10%. Schnell sein lohnt sich also.

8.1.2016: die neue Tesla Powerwall: ab sofort bei uns bestellbar !

Wir freuen uns einer der ersten von Tesla zertifizierten Installateure in Deutschland zu sein. Die Powerwall von Tesla ist jetzt bei uns bestellbar und soll ab Februar 2016 von Tesla ausgeliefert werden.

Die Powerwall ist ein Batteriespeicher für die Maximierung der Solarstromnutzung bei Ihnen zuhause, zur Erhöhung des Eigenverbrauchs und zur Reduzierung der Stromkosten. Tesla bietet die Powerwall zunächst nur als 7 kWh Version an, optimiert für die Integration in Photovoltaikanlagen für die tägliche Nutzung (Tageszykluseinsatz).

Die Daten der Tesla Powerwall:
Lithium-Ionen-Akku
nominale Kapazität: 7,0 kWh
DC-Wirkungsgrad (Roundtrip): 92%
Leistung: 3,3 kW
Montage: Wandmontage
Aufstellort: in geschlossenen Räumen und im Freien
Temperaturbereich: -20° bis +43°C
Spannung: 350 bis 450 V (DC)
Stromstärke: 9,5 A
Temperatursteuerung: Flüssigkeitskühlung
Abmessungen: 1.300 x 860 x 180 mm (HxBxT)
Gewicht: 100 kg
Garantie: 10 Jahre
Kombination nur mit einphasigen Wechselrichtern von SolarEdge.

28.11.2015: Gabriel lenkt ein - Speicherförderung in letzter Minute gerettet.

Erst vor wenigen Tagen hatte Gabriel noch in einem Brief an die Wirtschaftspolitiker des Bundestages geschrieben, das Marktanreizprogramm habe seine Aufgabe erfüllt und werde deshalb nicht fortgeführt. Dies stieß beim Bundesverband Solarwirtschaft und einem Großteil der Branche auf Unverständnis, Empörung und Widerstand. Auch Gutachter des Wirtschaftsministeriums hatten sich für eine Verlängerung ausgesprochen.

Noch ist unklar, mit welchem Volumen und über wie viele Jahre das Förderprogramm weitergeführt wird. Aus gut informierten Kreisen heißt es, dass es mit der Verlängerung die Fördersätze degressiv angelegt werden sollen, um dem Rückgang der Systempreise Rechnung zu tragen. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Systemdienlichkeit durch eine Absenkung der Einspeisedeckelung von 60 auf 50 Prozent als Fördervoraussetzung weiter gesteigert werden soll, wie vom regierungsgutachter RWTH zuvor empfohlen wurde.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW e.V.)

5.11.2015: Erste Schätzungen zeigen Rekordeinspeisung der regenerativen Energien.

Die Erneuerbaren Energien werden 2015 voraussichtlich rund 33 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung. Demnach könnten rund 193 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen bis zum Jahresende erzeugt werden. Das ist rund ein Fünftel mehr als im Vorjahr: 2014 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien mit 161 Mrd. kWh noch bei rund 27 Prozent des Bruttostromverbrauchs.

Deutliche Zuwächse verzeichnen ZSW und BDEW vor allem bei der Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik: Am 31. Oktober 2015 lag der Anteil der Erzeugung aus Windenergieanlagen mit 63 Mrd. kWh bereits um 47 Prozent über dem Wert des gleichen Zeitraums im Jahr 2014. Trotz des moderaten Zubaus an Solaranlagen im Jahr 2015 produzierten diese in den ersten zehn Monaten mit 35 Mrd. kWh so viel Strom wie im gesamten Vorjahr.

Wenn Erneuerbare Energien nunmehr rund ein Drittel des Strombedarfs decken, wird deutlich, dass sich dieses Element der Energiewende auf einem vielversprechenden Weg befindet. Der steigende Anteil von regenerativen Quellen macht Deutschland immer unabhängiger von fossilen Energieträgern und trägt damit zur Erreichung seiner Klimaschutzziele bei.

Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, www.zsw-bw.de

20.6.2015: Erneuerbare kompensieren Abschaltung von AKW Grafenrheinfeld

Am Wochenende geht das AKW Grafenrheinfeld endgültig vom Netz. Der fehlende Atomstrom wird aber keine Lücke in die deutsche Stromversorgung reißen, da sind sich der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und Agora Energiewende einig. „Das Plus beim Wind- und Solarstrom im ersten Halbjahr beträgt mehr als das doppelte der Stromproduktion des Kernkraftwerks im gleichen Zeitraum“, wie die aktuelle Auswertung der Stromdaten durch Agora Energiewende zeigt. Die Erneuerbaren-Energien-Anlagen hätten demnach 10,7 Terawattstunden Strom mehr ins Netz eingespeist als noch im ersten Halbjahr 2014. Die Stromproduktion des AKW Grafenrheinfeld habe hingegen nur bei etwa 5,3 Terawattstunden gelegen.

Mit dem Atomausstieg vermindert Deutschland aber auch die versteckten Folgekosten für die Atomkraft. „Mit dem Wechsel von Atom- auf Ökostrom verabschiedet sich Deutschland von einem Energieträger mit sehr hohen Voll- und Folgekosten für Steuerzahler und Gesellschaft, wie nicht erst in der aktuellen Endlager-Debatte deutlich wird“, sagt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Die konventionellen Energieträger Atomenergie, Steinkohle und Braunkohle profitierten seit Jahrzehnten in großem Umfang von staatlichen Förderungen in Form von Finanzhilfen, Steuervergünstigungen und der Wälzung von versteckten Folgekosten auf die Steuerzahler sowie künftige Generationen. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hatte errechnet, dass die Gesellschaft im Jahr 2014 für eine Kilowattstunde Windstrom umgerechnet Kosten von 9,2 Cent trug. Die Gesamtkosten für Strom aus Atomkraft beliefen sich demnach auf mindestens 14,3 Cent je Kilowattstunde. Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn die Vollkosten neuer Anlagen miteinander verglichen werden. Nach FÖS-Angaben kostet dann eine Kilowattstunde Windstrom aus neuen Anlagen 5,1 bis 8,7 Cent pro Kilowattstunde; bei der Atomenergie liegen die Vollkosten mit 18,5 bis 49,8 Cent pro Kilowattstunde.

(Quelle: pv magazine, www.pv-magazine.de)

15.5.2015: Kohle und Atomenergie sind Auslaufmodelle. Sonne und Wind schicken keine Rechnung

Das Geschäftsmodell der alten Energieversorger schwächelt nicht nur, es verschwindet. Eon und RWE bestreiten auch gar nicht mehr, dass Kohle- und Atomenergie Auslaufmodelle sind, sie versuchen immer stärker, wenigstens noch ein Stück vom gesamten Energie-Kuchen zu behalten.

Eon-Chef Johannes Teyssen soeben: „Wie wir heute sehen, waren die Umbrüche der Vergangenheit nur der Auftakt zu viel fundamentaleren Veränderungen – zu einer Revolution der Energiewelt, die begonnen hat, alles umzustürzen, was hundert Jahre als feste Gewissheit galt.“

So hatte das bisher noch kein Energieboss gesagt. Aber jetzt vollzieht sich gerade der größte Umbruch, den es je in der deutschen Wirtschaftsgeschichte gegeben hat. Er betrifft hunderttausende Arbeitsplätze, zehntausende Aktionäre und Millionen Stromkunden: Die solare Energiewende.

In der alten Energiewelt haben wenige Großkraftwerke der alten Energieversorger Strom durch riesige Stromnetze über tausende Kilometer zu Millionen Kunden gebracht. In der neuen Energiewelt produzieren Millionen Hausbesitzer, Handwerker und Landwirte ihren Strom selbst – also dezentral.

Durch gesunke Preise für Solarmodule und preiswerte Speicher kostet Strom vom eigenen Dach oder von der eigenen Fassade viel weniger als der Strom aus der Steckdose. Jetzt ist klar, wem die Zukunft gehört:  der solaren Energiewende !

(Quelle: Franz Alt, www.sonnenseite.com)

10.4.2015: Erneuerbare Energien senken Kosten für Netzstrom

Deutsche Haushalte müssen zum ersten Mal seit 15 Jahren etwas weniger für ihren Strom bezahlen. Wesentlichen Anteil an der Senkung der Strompreise haben die Erneuerbaren Energien. Eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz kostet derzeit im bundesweiten Durchschnitt etwa 28,8 Cent, im Vorjahr waren es noch 29,75 Cent.

Verbraucherschützer kritisieren aber, dass Versorger die dank mehr Solar- und Windstrom gesunkenen Einkaufspreise nur unzureichend an die Kunden weitergäben. In diesem Jahr zahlen die Bürger auch erstmals weniger Umlage für die Förderung erneuerbarer Energien. Die Umlage sank auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Da das Konto bis März mit fast 4,2 Milliarden Euro im Plus war, könnte die Umlage 2016 erneut sinken.

Im Vergleich zum Jahr 2000 ist Strom trotz kurzfristig gesunker Preise aber weiterhin teuer. Rund 14,5 Cent mußte zur Jahrtausendwende im bundesdurchschnitt bezahlt werden. Seitdem haben sich die Preise für Strom nahezu verdoppelt. Trotz Erneuerbarer Energien ist damit zu rechnen, daß auch in Zukunft die Strompreise weiter steigen.

Unsere Empfehlung: jetzt handeln. Mit einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorung machen Sie sich unabhängiger von zukünftig steigenden Energiekosten. Moderne Solar-Akkus versorgen auch in der Nacht Ihr Haus mit eigenem Solarstrom. Optional ist eine Notstromversorgung im Falle des Netzausfalls mit einer Sonnenstromanlage möglich.

28.2.2015: Unser Tipp: eine Wartung im Frühjahr sichert eine hohe Solarernte im Sommer

"Sonnenstromanlagen sind langleibing und wartungsarm" sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). Dennoch rät der Experte, die eigene Anlage von Zeit zu Zeit auf mögliche Schwachstellen zu checken. "Regelmäßige Prüfungen stellen sicher, daß eine Photovoltaikanlage über die gesamte Lebensdauer die maximale Strommmenge produziert und sie 2015 wieder zu Höchstform auflaufen kann." Nun da die Tage wieder länger werden und die Sonnenstunden zunehmen, sei der richtige Zeitpunkt.

Wir empfehlen daher folgende Wartungsarbeiten:

1. Sichtprüfung durch Fachbetrieb:
Ist die Scheibe eines Moduls gesprungen? Haben sich einzelne Module durch Sturm oder Schneerutsch gelöst? Ein Fachmann hat Erfahrung beim Aufspüren sichtbarer Mängel und kennt die möglichen Gefahren z.B. beim Betreten eines Schrägdaches. Unsachgemäße Behandlung, etwa das Betreten der Module, kann die Anlage schnell zusätzlich beschädigen. Daher sollte ein Profi mit der Begutachtung beauftragt werden.

2. Reinigung der Photovoltaikanlage
Eine häufige Ursache für Mindererträge ist die Verschmutzung der Module. Selbst ein dünner Schmutzfilm kann deutliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben. Wir als Fachbetrieb können die Notwendigkeit einer Reinigung der Moduloberfläche beurteilen. Aber auch hier gilt: wegen möglicher Unfallgefahr nicht selber aufs Dach steigen.

3. Regelmäßige Kontrolle
Bei elektrischen Anlagen, dazu zählt auch eine Photovoltaikanlage, ist die gesetzliche Kontrolle regelmäßig vorgeschrieben. Die Fachwelt streitet allerdings, ob dies auch im Privatbereich gilt. Die geltenden Normen (BGV A3) schreiben vor, daß die elektrische Sicherheit alle vier Jahre durch einen Fachbetrieb zu überprüfen ist.

4. Verborgene Mängel sichtbar machen
Wenn die Photovoltaikanlage zu wenig Strom liefert, obwohl keine offensichtlichen Schäden vorliegen, können wir mit geeigneten Hilfsmitteln die Ursache ebenfalls ermitteln. Schließlich ist jede entgangene Kilowattstunde ein Verlust für den Anlagenbetreiber. Mit einer Infrarotkamera können durch Thermografieaufnahmen Mängel und Fehlstellen an Modulen sichtbar gemacht werden. Durch eine Kennlinienmessung lassen sich Leistungsminderungen bei einzelnen Module und ganzen Strings nachweisen. Auch andere, bei einer Sichtprüfung nicht erkennbare Mängel, wie z.B. Kabelschäden durch Maderbiß, gelöste Steckverbindungen unter den Modulen oder Mikrorisse in den Modulen können so endeckt und fachgerecht beseitigt werden.

19.2.2015: Strompreise wären ohne Solar- und Windstrom deutlich höher

Die deutschen Stromverbraucher haben im Jahr 2013 insgesamt 11,2 Milliarden Euro gespart, weil in einem großen Umfang erneuerbare Energien ins Stromnetz eingespeist worden sind. Zu dieser Erkenntnis, die dem allgemein beliebten EEG-Bashing widerspricht, sind die Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg gekommen. Sie haben für ihr von Siemens beauftragtes Diskussionspapier „Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013“ die Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre analysiert. Dabei sei es darum gegangen anhand historischer Daten der Strombörse EEX zu errechnen, wie sich die Strompreise für Privathaushalte und Gewerbekunden entwickelt hätten, wenn nach dem AKW-Unglück von Fukushima in den Jahren 2011 bis 2013 keine erneuerbaren Energien für die Stromversorgung verfügbar gewesen wären.

Selbst die Wissenschaftler zeigen sich vom Ausmaß der Einsparungen überrascht. Das Ergebnis zeige, dass die Preissteigerungen in den vergangenen Jahren ohne eine Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik noch deutlich höher ausgefallen wären als die aktuell diskutierten Strompreissteigerungen in Folge der Förderung durch das EEG. Der Grund dafür sei der Rückgang der konventionellen und nuklearen Stromerzeugungskapazitäten besonders durch den von der Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie nach Fukushima, schreiben die Wissenschaftler.

Eine weitere Erkenntnis der Analyse der FAU-Wissenschaftlicher ist auch, dass ohne den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft die maximal zur Verfügung stehende konventionelle und nukleare Erzeugungskapazität im Jahr 2013 die Nachfrage nicht hätte decken können. Dies hätte nicht zwangsläufig zu Stromausfällen führen müssen, allerdings hätten die Erneuerbaren somit auch bereits dafür gesorgt, dass ein stabiler Netzbetrieb gewährleistet werden konnte. Somit ist für die FAU-Wissenschaftler klar, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland nicht nur die Gesamtkosten für Strom reduziert hat, sondern auch zur Versorgungssicherheit beiträgt.

In ihrem Diskussionspapier geben die Wissenschaftler auch einen Ausblick. Unter der Voraussetzung, dass keine weiteren konventionellen Kraftwerke vom Netz genommen werden und der weitere Ausbau der Erneuerbaren gemäß dem von der Bundesregierung beschlossenem Ausbaukorridor erfolgt, könnten die Strombezugskosten für die bundesdeutschen Letztverbraucher bis 2020 in etwa konstant gehalten werden. Mit der Abschaltung der verbleibenden sechs AKW bis 2022 werde sich das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage so stark verschieben, dass mit Strompreissteigerungen von bis zu 7 Cent je Kilowattstunde in nur zwei Jahren zu rechnen sei.

(Quelle: pv-magazine, www.pv-magazine.de)

5.Februar 2015: Konventionelle Stromerzeugung doppelt so teuer wie Erneuerbare

Was würde Strom eigentlich kosten, wenn die versteckten Kosten der fossilen und nuklearen Erzeugung transparent auf den Strompreis umgelegt würden?

Diese Frage hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) nun im Auftrag von Greenpeace Energy beantwortet. Im Jahr 2015 müssten die Verbraucher 10,6 Cent/kWh zusätzlich zahlen, wenn es eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ gäbe. Das ist fast doppelt so viel wie die EEG-Umlage (6,17 Cent/kWh). Der Betrag dieser Umlage würde aufgrund zunehmender externer Kosten weiter steigen, während die EEG-Umlage inzwischen sinkt.

Doch anstatt wie bei der EEG-Umlage die Kosten für den Ausbau transparent über die Stromrechnung auszuweisen, werden die Kosten konventioneller und nuklearer Stromerzeugung erstens durch Finanzhilfen und Steuervergünstigungen verdeckt, die für den Verbraucher nicht so plakativ sichtbar sind wie die EEG-Umlage. Zweitens werden die enormen Folgekosten für Gesundheit, Umwelt und Klima, die durch fossile und nukleare Stromerzeugung verursacht werden, nicht in den Strompreis einbezogen. Am Ende müssen nicht die Kraftwerksbetreiber, sondern die gesamte Gesellschaft für den Rückbau der AKW, die Lagerung des Atommülls, Klima- und Umweltschäden aufkommen.

Greenpeace Energy weist zu Recht darauf hin, dass zu oft vergessen wird, dass die Energiewende nicht nur dem Klimaschutz dient, sondern auch die Verringerung der „volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte“ zum Ziel hat (EEG §1).

Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen ist daher der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien der einzig sinnvolle Weg. Es ist höchste Zeit, staatliche Förderungen für fossile und nukleare Energieträger zu streichen und durch Steuervergünstigungen für Erneuerbare Energien zu ersetzen sowie die externen Folgekosten konventioneller Energien durch eine CO2-Steuer zu internalisieren.

Die Studie finden Sie hier: www.foes.de/publikationen/studien

10.Januar 2015: Solarstromerzeugung stieg auch 2014

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat vorläufige Zahlen zum Stromerzeugungsmix 2014 erhoben. Danach stieg die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen um 13,5 Prozent gegenüber 2013 auf 35,2 Terrawattstunden (Milliarden Kilowattstunden) Zum Stromverbrauch im Inland trug die Photovoltaik mit 6,1 Prozent bei. Die Erneuerbaren Energien insgesamt sogar mit 27,3 Prozent.

Da stellt sich die Frage: wenn 27,3% Erneuerbare Energien am Strommix 6,24 Cent/kWh kosten (EG-Umlage 2014), dann müßte eine Vollversorgung aus EEG-Strom doch eigentlich bei ca. 23 Cent/kWh liegen (einfacher Dreisatz). Das wäre ja günstiger als Normalstrom aus dem Netz. Da würde ich mir als Energieversorger doch so meine Gedanken über die Zukunft machen. Oder ist da ein Rechenfehler drin?